Arbeitskreissitzung der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA)

Am 17. und 18. Juni 2026 fand an der OVGU die Arbeitskreissitzung Fertigungstechnik der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) statt. Gastgeber war der Lehrstuhl für Fertigungstechnik mit Schwerpunkt Trennen (LFST). Insgesamt nahmen 53 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrieunternehmen und Forschungsinstituten teil, um aktuelle Herausforderungen der wachsenden Qualitätsanforderungen und des kontinuierlich zunehmenden Kostendrucks im Rahmen gemeinschaftlicher Forschungsprojekte zu adressieren und diskutieren. „Wir freuen uns sehr, im Rahmen der Arbeitskreissitzung so viele Vertreterinnen und Vertreter renommierter Industrieunternehmen an der OVGU begrüßen zu dürfen. Der direkte Austausch zwischen Industrie und Forschung ist entscheidend, um relevante Forschungsfragen gemeinsam zu identifizieren und praxisnah daran zu arbeiten.“ betont Prof. Hackert, Leiter des LFST.
Neben der Diskussion aktueller Themen wurden neue Projektideen vorgestellt und nächste Schritte zur Konkretisierung gemeinsamer FuE-Vorhaben abgestimmt. Für Dr. Beutner und Herrn Paucke, die die Arbeitskreissitzung vor Ort organisiert haben, war die Arbeitskreissitzung auch aus einem konkreten Anlass ein voller Erfolg: „Wir konnten auf der Arbeitskreissitzung die Bewilligung unseres Forschungsprojekts Einfluss der Spanflächenrauheit beim Wälzfräsen bekannt geben“, erklären sie.
Zum Abschluss des ersten Sitzungstages erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch das Versuchsfeld im Gebäude 12, bei der Forschungsthemen und Demonstratoren des LFST präsentiert wurden. Der Tag klang anschließend beim gemeinsamen Abendessen in der Bierstube Wenzel aus und bot weiteren Raum für fachlichen Austausch und Networking. „Der Arbeitskreis Fertigungstechnik setzt wesentliche Impulse für die industrielle Gemeinschaftsforschung und identifiziert die Themen, an denen wir in den nächsten Jahren gemeinsam arbeiten wollen.“ erklärt Dr. Winkel, Obmann des Arbeitskreises. „Mein Dank gilt dem LFST für die Ausrichtung. Es ist sehr schön, dass wir nach vielen Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit erstmals in Magdeburg tagen konnten.“ betont er weiter. Die Arbeitskreissitzung unterstrich die Bedeutung vorwettbewerblicher Kooperationen, um Fertigungsprozesse in der Antriebstechnik effizienter und zugleich qualitätsrobust weiterzuentwickeln. Die diskutierten Projektansätze sollen in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet und in geeignete Kooperations- und Förderformate überführt werden.
Foto: LFST